Vom Glauben und Feiern

Die Saftbar mit kühlen Getränken und der Eisstand waren gefragte Orte beim Rundgang der Ehrengäste über das Gelände des Jugendkirchentags. Alexander Lorz als hessischer Kultusminister war zu Gast, aber auch die Präses der Evangelischen Kirche Deutschlands Anna-Nicole Heinrich und Kirchenpräsident Volker Jung, Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Alle wollten trotz der hohen Temperaturen einen Eindruck davon erhaschen, was den Jugendkirchentag ausmacht. Verantwortlich dafür, dass der Jugendkirchentag 2022 in Gernsheim stattfindet, ist auch Bürgermeister Peter Burger. „Als die Anfrage des Jugendkirchentags kam, war unsere erste Reaktion: Ja, das machen wir.“ Von den Einwohner:innen Gernsheims hört er nur gutes über die Veranstaltung.

Bürgermeister Peter Burger (links) mit einer Erfrischung an der Saftbar. (Foto: Peter Bongard)

Vom Glauben und Feiern

Der Rundgang ging quer durch Identitown, Futuranien, Digitopia und Helpers Island. Die vier großflächigen Anlagen auf dem Jugendkirchentag behandeln zentrale Themen unserer Zeit: Identität, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und das Ehrenamt sind an verschiedenen Stationen zu entdecken.

Glauben und feiern, spielen und dabei etwas lernen – passt das überhaupt zusammen? „Glauben und Feiern geht Hand in Hand. Es ist schön, wenn man mit der Fröhlichkeit auch die Tiefsinnigkeit verbinden kann.“, sagte Kirchenpräsident Volker Jung über die Veranstaltung, auf der es auch einige Musikbühnen gibt.

Volker Jung (links), Kirchenpräsident der EKHN begrüßt den hessischen Kultusminister Alexander Lorz. (Foto: Peter Bongard)

Persönliche Begegnungen

Heinrich, als Präses der EKD, sieht das ähnlich: „Wir müssen schon davon erzählen, dass Glaube mehr Spaß machen kann. Viele Leute verbinden die Kirche nur mit schweren Themen.“
Auch Alexander Lorz, der als hessischer Kultusminister zu Besuch war, sagt: Bei allem was wir über Digitalität gelernt haben, ist die persönliche Begegnung durch nichts zu ersetzen. Wenn sie sich vorstellen, dass sich 4000 Menschen gleichzeitig auf einer Videokachel anschauen – das wäre nicht dasselbe.“

Anna-Nicole Heinrich (mitte), Präses der EKD im Gespräch. (Foto: Peter Bongard)
4000 Zuschauer sind nun mitten im südhessischen Gernsheim und eben nicht in einer Videokachel. „Wir haben 1500 Einwohner, da fällt es auf, wenn plötzlich so viele junge Menschen in der Stadt sind.“, gesteht der Bürgermeister. Einen Lieblingsort auf dem Gelände wollte er nicht benennen. Ein Bürgermeister hat eben seine gesamte Stadt gern. Im heißen Sonnenschein am Ufer des Rheins, aber auch im kühlenden Schatten.
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